Samstag, 28. Februar 2009

Ich habe einen Mann getroffen. 
Ich habe einen Mann getroffen er sagte es wird spät, ich sollte lieber rennen. Er hatte zwei Hunde, sie waren schön und schlau. 
Es wird Zeit, dass wir die Welt neu erfinden. 
Am Abend denken wir an die Anderen und am Morgen denken wir an uns selbst. 

Samstag, 7. Februar 2009

Heute habe ich eine halbe Stunde lang auf die Uhr geschaut. Ich habe versucht jede Sekunde in die länge zu ziehen. Ich habe mir vorgestellt mit was ich sie hätte füllen können. Es kam mir vor wie Stunden.
Ich glaube ich werde das jeden Tag machen damit ich länger lebe. Eine halbe Stunde ist verdammt viel Zeit und vielleicht werde ich ja noch besser und kann noch mehr Zeit daraus machen.

Donnerstag, 5. Februar 2009

so so,
mein blog ist am vergammeln
ich sollte wieder was verständliches schreiben.
Zum beispiel über meinen Tag.
Ich war heute beim Schuhmacher. Der hat so ein winziges geschäft, vollgestopft mit Schuhen und Kartons und Leder und Bürsten und Maschinen und alles ist Braun und riecht gut. Da ist die Zeit stehengeblieben in diesem Laden.
Und gestern Nacht habe ich Idioten von Lars von Trier und dann Yellow Submarine von den Beatles gesehen. Die beiden Filme passen so gut zusammen. Es hat mir wirklich geholfen. Ich fühle mich stärker seither. Es ist wunderschön.
Und dann habe ich den refrain von champs elysee gesungen, immer und immer wieder. Das war in der Nacht, ich konnte nicht schlafen und ich hatte dieses lied im Kopf, es ist so schön. Und jedes mal wenn ich es sang nahm es zu an Bedeutungen und ich habe jetzt so viele dafür.
Ich habe es auch aufgenommen: www.myspace.com/themonsterbird

Samstag, 13. Dezember 2008

Das leuchten wurde jetzt fast zu intensiv. Auch mit geschlossenen augen brennt es sich durch die lieder. Die bassistin hat gespielt als wäre sie besessen. Als würde sie irgend etwasem nicht nachkommen. Als wäre alles nicht schon viel zu viel. Zuviele noten. Da hab ich sie angefleht, sie wäre zu schnell. Zu schnell. Du spielst zu schnell, du spielst zu gut. Die bassistin sitz im dunkeln hinter ihren lidern. Lässt sich anschreien von heroin und schnee. Von Bräuten und geilen Autos. Du bist die Donnermaschine die die Menschen vor anbeginn der Zeit errichtet haben. Du schläfst in einer Höhle, auf einer Insel im Pazifik. Du bist die Donnermaschine, du wirst uns alle zersplittern. Du warst schneller als alle. Du warst schlauer. Nur die schlauen und schnellen. Nur die schlauen und schnellen können ungestraft ihre lieder singen. Es bist nur noch du selbst, die unter ihren nägeln verbrennt.

Samstag, 6. Dezember 2008

Ich gehe durch die Stadt aus farbigen Bauklötzen. Von weitem höre ich Palmblätterrauschen. Ich gehe durch Häuserschluchten, die Klötzchen fallen über meine Schultern. Sie sind überall, sie knirrschen unter meinen Schritten, sie bedecken meine Augen, ich atme sie ein. Sie sind farbig und sie glänzen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Weltschau

Unter Tonnen von Wasser, tief unter den Ozeanen, da gibt es einen tiefen Graben, den tausende Tonnen von Wasser bedecken. Und unter dieser schweren Last an dunkler Meeresmasse, da findet sich ein Berg. Und er ist weiss und seine Felsen sind spitzig. Weiss und kahl denn da unten lebt kein Tüpfchen. Der Grund ist weiss, wie ein abgenagter Knochen. Er ist steril. Es gib kein Licht. Es gibt keine Wärme. Und dort wohnst du. Dort stehst du. Du stehst auf einer Münze. Eine Münze wie ein Mühlstein. Sie ist golden. Sie hat kein Zeichen. Sie ist glatt und golden. Sie hat keine Währung, sie ist aus purem Gold. Sie braucht keine Währung, sie ist sich selber Wert. Und du stehst auf ihr. Du stehst aufrecht und dein Haar ist wie eine Wolke um dich. Es treibt wie Schaum im Wasser. Und du stehst da und und du stehst aufrecht. Du stehst da und du siehst. Du siehst durch das Wasser. Und du stehst da und hast nicht kalt. Und in einem Walskelett ist es zu dir gereist. Es trieb lange durch die Ströme des Meeres bis es zu dir hinuntersank. Im Knochen eines toten Wales hast du es übersehen.

Sockentraum

In dieser Nacht habe ich geträumt, ich hätte alle meine verlohrenen Socken wiedergefunden. In einer alten Kiste irgendwo versteckt. Ein riesiger Haufen Socken. Und vorher war ich mir nicht sicher ob es ein Traum war, weil ein Teil der Freude ist geblieben bis in den Tag. Ich habe mich darüber gewundert, schon den ganzen Morgen. Bis mir dann eingefallen ist warum ich froh bin. Und das Ganze hat so eine unheimliche Sehnsucht in mir gebildet.